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Wohnungsnot bei Studierenden in der Schweiz: Die Unterkunft beim Gastgeber als lebensnotwendige Lösung für 2026

Von Claire Morel Zuletzt aktualisiert am 08/07/2026

Im Vorfeld des Semesterbeginns 2026 in der Schweiz herrscht unter Schweizer Studierenden große Sorge. Die Wohnungssuche ist für Tausende junge Menschen zu einer echten Herausforderung geworden. Bei Roomlala beobachten wir täglich die direkten Auswirkungen dieser beispiellosen Situation: Der Mangel an studentischem Wohnraum in der Schweiz verschärft sich und lässt viele Studierende nur wenige Wochen vor Vorlesungsbeginn in völliger Ungewissheit.

In den großen Universitätsstädten wie Genf, Lausanne oder Zürich hat der Druck auf dem Immobilienmarkt historische Höchststände erreicht. Die Wartelisten für Studentenwohnheime werden unaufhaltsam länger, während Wohnungen auf dem freien Markt zu unerschwinglichen Preisen weggehen. Studierende, die oft nur über begrenzte Budgets verfügen, stehen bei dieser Wohnungsnot, die sich längerfristig zu festigen scheint, an vorderster Front.

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Doch angesichts dieser trüben Aussichten entstehen starke, solidarische und kostengünstige Alternativen. Die Unterbringung beim Gastgeber etabliert sich heute nicht mehr nur als bloßer Plan B, sondern als lebenswichtige, menschliche und gesetzlich fest verankerte Lösung. Wir erklären Ihnen, warum das Teilen des Alltags mit einem Einheimischen die beste Antwort auf den Anstieg der Mieten in der Schweiz für dieses neue akademische Jahr ist.

Die Immobilienkrise und den Mietpreisanstieg in der Schweiz verstehen

Ein stabiler Referenzzinssatz, aber steigende Mieten

Um das Ausmaß des Problems zu erfassen, muss man einen Blick auf die aktuellen wirtschaftlichen Mechanismen werfen. Im Juni 2026 kündigte das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) an, dass der hypothekarische Referenzzinssatz bei 1,25 % bleibt. Theoretisch sollte diese Stabilität Mieter beruhigen. Es ist jedoch entscheidend, sich nicht täuschen zu lassen: Diese Stagnation des Zinssatzes führt keineswegs zu einem allgemeinen Rückgang der Mieten, ganz im Gegenteil.

Die Realität vor Ort ist weitaus härter, insbesondere bei neuen Mietverträgen. Die Schweiz leidet unter einem chronischen Mangel an Neubauten. Angesichts des anhaltenden Bevölkerungswachstums und der unbestreitbaren Attraktivität der Wirtschafts- und Universitätszentren explodiert die Nachfrage. Dieses tiefe Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führt zu einem stetigen Anstieg der Mieten in der Schweiz bei neuen Mietverträgen, was junge Menschen, die auf den Markt kommen, schwer belastet.

In Genf, Lausanne und Zürich erreichen die Preise Rekordhöhen. Immobilienverwaltungen erhalten Dutzende, wenn nicht Hunderte von Bewerbungen für jedes noch so kleine verfügbare Studio. In diesem ultrakompetitiven Umfeld hat eine studentische Bewerbung, selbst wenn sie durch solide Bürgen unterstützt wird, oft Schwierigkeiten, mit den Bewerbungen von jungen Berufstätigen oder Paaren mit regelmäßigem und hohem Einkommen zu konkurrieren.

Ein völlig gesättigter studentischer Mietmarkt

Die Situation ist umso kritischer, da die für Studierende vorgesehenen Infrastrukturen gesättigt sind. Historische Stiftungen und Genossenschaften, wie die FMEL (Stiftung für Studierendenunterkünfte Lausanne) oder das WOKO in Zürich, werden buchstäblich überrannt. Die Wartezeiten werden mittlerweile in Semestern oder gar Jahren gezählt, was viele Studienanfänger ohne Aussicht auf eine institutionelle Unterbringung lässt.

Auf dem freien Markt ist die Lage kaum besser. Eine einfache WG-Zimmer zu finden, grenzt an ein Wunder. Derzeit kostet ein Standardzimmer auf dem freien Markt in einer großen Schweizer Universitätsstadt oft zwischen 800 und 1.200 CHF pro Monat. Diese astronomischen Beträge schmälern das Budget der Studierenden erheblich und zwingen sie manchmal dazu, neben dem Studium Teilzeit zu arbeiten oder, schlimmer noch, ihr Studium abzubrechen.

Genau hier zeigt die klassische Suche nach einer studentischen Wohngemeinschaft in Genf oder Lausanne ihre Grenzen. Solidarische Mietverträge, die Anforderungen von Immobilienagenturen und der Mangel an großen Wohnungen machen die Gründung neuer Wohngemeinschaften äußerst schwierig. Es ist daher dringend erforderlich, sich dem vorhandenen und ungenutzten Immobilienbestand zuzuwenden: den freien Zimmern bei Privatpersonen.

Unterkunft beim Gastgeber: Das Mittel gegen den Mangel an studentischem Wohnraum in der Schweiz

Angesichts dieser alarmierenden Feststellung sind wir bei Roomlala überzeugt, dass die Lösung in der generationenübergreifenden Hilfe und der Optimierung des Wohnraums liegt. Das Mieten eines Zimmers beim Gastgeber bietet eine unvergleichliche Flexibilität. Im Gegensatz zu traditionellen Mietverträgen, die ein langfristiges Engagement und aufwendige administrative Schritte erfordern (Mietkautionsdepot von drei Monaten, Betreibungsauszug usw.), ermöglicht die Unterkunft beim Gastgeber einen schnellen Einzug und Verträge, die an den studentischen Rhythmus angepasst sind (semester- oder jahresweise).

Der finanzielle Aspekt ist natürlich das Hauptargument. Durch das Mieten eines Zimmers bei einer Privatperson erhält der Studierende Zugang zu einer möblierten Unterkunft, oft inklusive aller Nebenkosten (Wasser, Strom, Internet), zu einem Preis, der deutlich unter dem des freien Marktes liegt. Diese Budgetkontrolle ist essenziell, damit junge Menschen sich voll auf ihren akademischen Erfolg konzentrieren können, ohne in der Angst vor schwierigen Monatsenden zu leben.

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Lucas, Masterstudent an der Universität Genf (UNIGE). Nach monatelanger ergebnisloser Suche nach einer studentischen Wohngemeinschaft in Genf oder Lausanne entschied er sich über Roomlala für ein Zimmer bei einem Gastgeber. Für 650 CHF pro Monat wohnt er bei Sylvie, einer dynamischen Rentnerin, die seit dem Auszug ihrer Kinder ein großes Zimmer frei hat. Lucas hat nicht nur sein Wohnbudget halbiert, er profitiert zudem von einer ruhigen Umgebung, die ideal zum Lernen ist.

Jenseits des wirtschaftlichen Aspekts steht das menschliche Erlebnis im Vordergrund. Die soziale Isolation von Studierenden ist ein wachsendes Problem. Die Ankunft in einer neuen Stadt, manchmal in einem neuen Land, kann verunsichernd sein. Bei jemandem zu wohnen bedeutet, eine wohlwollende Präsenz zu haben, Tipps zum lokalen Leben zu erhalten und manchmal schöne Momente beim gemeinsamen Essen zu teilen. Dies ist eine solidarische und herzliche Antwort auf die Kälte der Immobilienkrise.

Der Schweizer Rechtsrahmen: Was Sie über Untermiete wissen müssen

Ein durch die Abstimmungen 2024 gewahrtes Grundrecht

Es ist natürlich, sich Fragen zur Rechtmäßigkeit dieser Praxis zu stellen. Bei Roomlala möchten wir Sie beruhigen: Die Untermiete, und damit verbunden das Vermieten eines Zimmers durch einen Hauptmieter, ist in der Schweiz ein Grundrecht. Dieses Recht ist fest verankert und durch Artikel 262 des Schweizer Obligationenrechts garantiert.

Dieser Rechtsrahmen wurde kürzlich von den Bürgern selbst bestätigt. Die Rechtslage bleibt nach den eidgenössischen Abstimmungen vom 24. November 2024 sehr günstig für die Untermiete. Bei dieser entscheidenden Abstimmung lehnten die Schweizer (mit 51,58 % Nein-Stimmen) einen umstrittenen Gesetzesentwurf ab, der darauf abzielte, die Bedingungen für Untermiete drastisch einzuschränken. Dieses Votum zeugt von der Verbundenheit der Bevölkerung mit dieser Flexibilität bei Mietverhältnissen, die zu Recht als unverzichtbarer sozialer Puffer wahrgenommen wird.

Dieser demokratische Sieg ermöglicht es Mietern heute, ihre freien Zimmer für den Semesterbeginn 2026 in der Schweiz weiterhin gelassen anzubieten. Dieses Recht ist jedoch mit klaren Pflichten verbunden, die unbedingt eingehalten werden müssen, um ein harmonisches und rechtmäßiges Zusammenleben zu gewährleisten.

Die goldenen Regeln für eine rechtmäßige und sorgenfreie Untermiete

Wenn Sie Hauptmieter sind und einen Studierenden aufnehmen möchten, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Die erste absolute Regel ist Transparenz gegenüber Ihrem Vermieter oder Ihrer Immobilienverwaltung. Sie sind gesetzlich verpflichtet, diese über Ihre Absicht, ein Zimmer unterzuvermieten, zu informieren und ihnen die Bedingungen dieser Untermiete mitzuteilen (Identität des Untermieters, Mietpreis, Dauer).

Es ist wichtig zu beachten, dass sich der Vermieter nur dann gegen diese Untermiete wehren kann, wenn er einen gültigen und vertretbaren Grund hat. Aber Vorsicht: Das Schweizer Recht ist in einem Punkt sehr streng: Die Untermiete darf keinesfalls einen missbräuchlichen Gewinn abwerfen. Die Miete, die Sie vom Studierenden verlangen, muss unbedingt dem Anteil der belegten Fläche im Verhältnis zur Hauptmiete entsprechen, die Sie zahlen.

Um ganz präzise zu sein: Ein geringfügiger Aufschlag wird von der Rechtsprechung toleriert, wenn Sie Möbel und Ausstattung bereitstellen. Dieser Aufschlag für die Abnutzung der Möbel und die Nebenkosten (WLAN, Strom) liegt im Allgemeinen zwischen 15 % und 20 % der anteilig berechneten Miete. Die Einhaltung dieser Regel ist die Garantie für ein ethisches, solidarisches und rechtlich unangreifbares Vorgehen.

Gastgeber und Studierende: Wie gelingt das Zusammenleben zum Semesterstart 2026?

Damit diese Lösung gegen die Krise funktioniert, muss sie für beide Seiten vorteilhaft sein. Für Gastgeber (ob Eigentümer oder Hauptmieter) ist das Vermieten eines Zimmers eine ausgezeichnete Möglichkeit, der Inflation zu begegnen. Das Teilen der Wohnkosten hilft, die Kaufkraft zu erhalten und ein ungenutztes Zimmer rentabel zu machen, während man der Jugend einen enormen Dienst erweist.

Um dieses Zusammenleben zu einem Erfolg zu machen, ist Kommunikation der Schlüssel. Wir empfehlen Ihnen, bereits bei den ersten Gesprächen auf Roomlala klare Hausregeln festzulegen. Hier sind einige unerlässliche Punkte, die vor Vertragsunterzeichnung angesprochen werden sollten:

  • Nutzung der Gemeinschaftsräume: Legen Sie die Zeiten für den Zugang zu Küche und Bad fest sowie die Nutzung der Waschmaschine.
  • Besuche: Darf der Studierende Freunde oder Familie einladen? Wenn ja, wie oft und unter welchen Bedingungen?
  • Reinigung: Erstellen Sie einen klaren Aufgabenplan für die Hausarbeit, um Frustrationen zu vermeiden.
  • Lebensrhythmus: Besprechen Sie Ihre jeweiligen Gewohnheiten (Aufsteh- und Schlafenszeiten, Bedürfnis nach Ruhe zum Lernen oder für Home-Office).

Nehmen wir den Fall der Familie Morel in Lausanne. Durch die Aufnahme von Sofia, einer Studentin an der EPFL, haben sie eine kleine, informelle, aber klare WG-Charta erstellt. Sofia beteiligt sich mit 700 CHF pro Monat an den Hauskosten, was den Morels hilft, den Anstieg ihrer eigenen Nebenkosten abzufedern. Im Gegenzug profitiert Sofia von einem außergewöhnlichen Wohnumfeld, weit entfernt vom Stress des Mangels an studentischem Wohnraum in der Schweiz.

Durch die Nutzung einer vertrauenswürdigen Plattform wie Roomlala sichern Sie Ihre Schritte ab. Wir stellen Ihnen an die Schweizer Gesetzgebung angepasste Musterverträge, ein sicheres Zahlungssystem und ein engagiertes Team zur Seite, das Sie begleitet. Lassen Sie für den Semesterbeginn 2026 nicht zu, dass die Wohnungsnot die Zukunft unserer Studierenden gefährdet: Öffnen Sie Ihre Türen, teilen Sie Ihren Alltag und tragen Sie aktiv zu einer kollaborativen und zutiefst menschlichen Wirtschaft bei.

Häufig gestellte Fragen

Pourquoi les loyers étudiants en Suisse continuent-ils d'augmenter en 2026 ?
Malgré un taux de référence hypothécaire stable à 1,25 % en juin 2026, les loyers des nouveaux baux augmentent en raison du manque de nouvelles constructions et de la très forte demande dans les villes universitaires comme Genève, Lausanne et Zurich.
Est-il légal de sous-louer sa chambre à un étudiant en Suisse ?
Oui, la sous-location est un droit fondamental garanti par l'article 262 du Code des obligations suisse. Ce droit a d'ailleurs été confirmé par le rejet d'une loi restrictive lors des votations de novembre 2024. Le locataire doit toutefois informer son bailleur.
Quel loyer puis-je demander en louant une chambre chez moi en Suisse ?
La loi interdit tout profit abusif. Le loyer doit correspondre au prorata de la surface louée par rapport au loyer principal. Une majoration de 15 à 20 % maximum est tolérée si la chambre est louée meublée.
Combien coûte une chambre étudiante sur le marché libre en Suisse en 2026 ?
En raison de la saturation des résidences universitaires, une chambre standard sur le marché libre dans les grandes villes suisses se loue généralement entre 800 et 1 200 CHF par mois.

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