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Wohnungskrise: Ein Zimmer an einen Lehrling vermieten – die solidarische Lösung für 2026 in der französischsprachigen Schweiz

Von Claire Morel Zuletzt aktualisiert am 01/07/2026

Mit dem Näherrücken des Ausbildungsbeginns 2026 wird die Suche nach einem Dach über dem Kopf für Tausende junger Menschen in der Schweiz zu einer echten Zerreissprobe. Wir bei Roomlala stellen fest, dass die Suche nach einer Unterkunft für Lehrlinge in der Schweiz 2026 noch nie so komplex war. Zwischen explodierenden Mieten und einem drastisch schrumpfenden Angebot fällt es jungen Berufstätigen und Auszubildenden schwer, einen Platz zu finden. Dabei gibt es eine einfache, menschliche und finanziell attraktive Lösung: das Mieten eines Zimmers beim Gastgeber. Indem Sie Ihre Türen öffnen, bessern Sie nicht nur Ihr Budget auf, sondern tragen aktiv dazu bei, eine bedeutende gesellschaftliche Krise zu bewältigen.

Wohnungsnot in Waadt und Genf: eine beispiellose Herausforderung für den Ausbildungsbeginn 2026

Die Immobiliensituation in der Westschweiz hat dieses Jahr einen kritischen Schwellenwert erreicht. Die Zahlen sprechen für sich und verdeutlichen eine Wohnungsnot in Waadt und Genf von beispiellosem Ausmass. Im Kanton Waadt befinden sich derzeit nicht weniger als 9 von 10 Bezirken in einer nachgewiesenen Mangellage, mit einer alarmierenden durchschnittlichen Leerstandsquote von 0,94 %. Noch angespannter ist die Lage am Ende des Sees, wo Genf eine historisch niedrige Quote von etwa 0,3 % aufweist. Für einen etablierten Haushalt gleicht die Wohnungssuche bereits einer Meisterleistung und wird für einen jungen Menschen mit Lehrlingslohn zu einer nahezu unmöglichen Mission.

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Diese Angebotsknappheit trifft die junge Generation hart. Im Gegensatz zu Universitätsstudierenden, die manchmal von speziellen Wohnheimen profitieren können, bleiben Lehrlinge und junge Arbeitnehmende auf dem freien Markt oft auf der Strecke. Ihre Einkünfte reichen, obwohl sie regelmässig sind, oft nicht aus, um die Immobilienverwaltungen zu überzeugen, die strenge finanzielle Sicherheiten verlangen. Infolgedessen sehen sich viele junge Menschen gezwungen, zehrende Pendelzeiten in Kauf zu nehmen oder auf berufliche Chancen in dynamischen, aber finanziell unzugänglichen Regionen zu verzichten.

Angesichts dieser Sackgasse kann der traditionelle Markt die Nachfrage nicht mehr decken. Der Bau neuer bezahlbarer Wohnungen braucht Zeit und stösst auf die urbane Dichte der grossen Zentren der Romandie. Genau hier gewinnen die Sharing Economy und die gegenseitige Hilfe unter Bürgern an Bedeutung. Wir bei Roomlala sind überzeugt, dass ungenutzte Quadratmeter bei Privatpersonen den grössten potenziellen Immobilienbestand darstellen, um diese Krisensituation zu entschärfen.

Tatsächlich verfügen viele Schweizer Haushalte über ein ungenutztes Gästezimmer oder einen Raum, der durch den Auszug der Kinder frei geworden ist. Die Mobilisierung dieser brachliegenden Räume ist eine direkte und unmittelbare Antwort auf die Krise. Es ist ein Ansatz, der Teil eines Wandels hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise ist, bei dem die Optimierung des Bestehenden Vorrang vor Neubauten hat, und der gleichzeitig zwischengenerationelle soziale Bindungen schafft.

Zimmer in der Westschweiz vermieten: eine echte Win-Win-Lösung

Die solidarische und menschliche Wirkung für den Lehrling

Die Entscheidung, ein Zimmer in der Westschweiz zu vermieten, geht weit über eine einfache Immobilientransaktion hinaus. Für einen Lehrling ist es die Garantie für ein stabiles und wohlwollendes Umfeld für einen erfolgreichen beruflichen Einstieg. Der Start in das Berufsleben ist eine stressige Übergangsphase. Das Wohnen beim Gastgeber bietet einen beruhigenden Rahmen, der oft ruhiger ist als eine klassische studentische Wohngemeinschaft, und ermöglicht es dem jungen Menschen, sich voll und ganz auf seine Ausbildung und seine Prüfungen zu konzentrieren.

Nehmen wir einen konkreten Anwendungsfall, den wir bei Roomlala oft sehen: Lucas, 17 Jahre alt, hat eine Lehre als Möbelschreiner in Lausanne begonnen, aber seine Familie lebt im Waadtländer Jura. Das tägliche Pendeln erschöpft ihn. Indem er ein Zimmer bei Martine, einer Lausanner Rentnerin, mietet, gewinnt Lucas nicht nur zwei Stunden Schlaf pro Tag, sondern profitiert auch von einer herzlichen Gesellschaft am Abend. Diese Stabilität hat direkte Auswirkungen auf seinen beruflichen Erfolg und sein psychisches Wohlbefinden.

Darüber hinaus fördert diese Form der Unterbringung eine schnelle Integration in das lokale Umfeld. Der Gastgeber kann seine Tipps zum Quartier, zu guten Adressen und zu lokalen Gepflogenheiten weitergeben. Es ist ein echtes Sprungbrett für die Unabhängigkeit des Lehrlings, der lernt, ein realistisches Wohnungsbudget zu verwalten und gleichzeitig die Regeln des Zusammenlebens in einem etablierten Haushalt zu respektieren.

Die finanziellen und persönlichen Vorteile für den Gastgeber

Auf Seiten des Eigentümers oder Hauptmieters sind die Vorteile ebenso greifbar. In einem wirtschaftlichen Umfeld, in dem die Lebenshaltungskosten und Energiekosten steigen, garantiert die Vermietung eines ungenutzten Zimmers ein regelmässiges und nicht unerhebliches Zusatzeinkommen. Dies kann helfen, Mietsteigerungen abzufedern, persönliche Projekte zu finanzieren oder einfach einen komfortablen Lebensstandard im Hinblick auf die Pensionierung aufrechtzuerhalten.

Nehmen wir das Beispiel der Wohngemeinschaft für junge Berufstätige in der Schweiz: Marc, Eigentümer einer grossen Wohnung in Genf, hat erlebt, wie seine Kinder ausgezogen sind. Durch die Aufnahme von Sarah, einer jungen Krankenschwester zu Beginn ihrer Karriere, erhält er eine monatliche Miete, die einen Grossteil seiner Nebenkosten deckt. Zudem bringt Sarahs Anwesenheit Leben in die Wohnung und ein Gefühl von Sicherheit, wenn Marc am Wochenende verreist.

Es ist auch eine bereichernde menschliche Erfahrung. Der Generationenkonflikt macht oft schönen Verbindungen Platz: Austausch über neue Technologien, gemeinsames Essen oder geteilte Leidenschaften. Bei Roomlala berichten uns viele Gastgeber, dass der Kampf gegen die urbane Einsamkeit im Laufe der Monate zur Hauptmotivation für ihr Vorgehen geworden ist, weit über den anfänglichen finanziellen Aspekt hinaus.

Der rechtliche Rahmen 2026: Was man wissen muss, um entspannt zu starten

Das Recht auf Untervermietung bleibt gewahrt und geregelt

Wenn Sie selbst Mieter sind, fragen Sie sich sicher, ob Sie berechtigt sind, ein Zimmer unterzuvermieten. Die Antwort lautet: Ja! Der Schweizer Rechtsrahmen bleibt auch 2026 sehr vorteilhaft. Tatsächlich ist die Untervermietung eines Zimmers ein durch Artikel 262 des Obligationenrechts garantiertes Recht. Zudem wurde die Revision des Mietrechts, die diese Praxis stark einschränken wollte (mit einer Frist von zwei Jahren und einer obligatorischen schriftlichen Vereinbarung), vom Schweizer Volk bei den Abstimmungen im November 2024 abgelehnt. Das derzeitige, flexible und bewährte System bleibt daher in Kraft.

Es gelten jedoch strenge Regeln. Sie müssen zwingend Ihren Hauptvermieter (Verwaltung oder Eigentümer) informieren und dessen Zustimmung einholen. Dieser kann sich nur aus sehr präzisen Gründen dagegen wehren. Zum Beispiel, wenn Sie sich weigern, ihm die Bedingungen der Untervermietung (Identität des Untermieters, Miethöhe) mitzuteilen, oder wenn Sie auf Kosten des Lehrlings einen missbräuchlichen Gewinn erzielen. Wir bei Roomlala raten Ihnen, immer auf Transparenz zu setzen: Senden Sie Ihrer Verwaltung einen eingeschriebenen Brief mit den Details des geplanten Untermietvertrags.

Achtung, die wilde Untervermietung ohne Information des Vermieters oder durch die Erzielung eines unverhältnismässigen Gewinns ist ein triftiger Grund für eine vorzeitige Kündigung Ihres eigenen Mietvertrags. Es ist daher entscheidend, die Dinge korrekt zu regeln, um Ihre eigene Wohnsituation zu schützen und gleichzeitig einem jungen Menschen zu helfen.

Festlegung einer fairen Miete und Einhaltung von Wohnstandards

Damit der Ansatz solidarisch bleibt, muss die dem Lehrling in Rechnung gestellte Miete strikt proportional zur belegten Fläche im Verhältnis zur Gesamtmiete der Wohnung sein. Sie dürfen mit der Untervermietung keinen Gewinn erzielen. Das Gesetz erlaubt jedoch einen Aufschlag von maximal 10 % bis 20 %, wenn das Zimmer möbliert vermietet wird, um den Verschleiss Ihrer Möbel und Ausstattungsgegenstände (Bett, Schreibtisch, Schrank, Internetzugang, Strom) zu kompensieren.

Hier ist ein Rechenbeispiel: Wenn Ihre Gesamtmiete (inklusive Nebenkosten) 2000 CHF für eine 100 m2 Wohnung beträgt und der Lehrling ein 15 m2 Zimmer belegt und Zugang zu den Gemeinschaftsräumen hat (was einer geschätzten Nutzung von 25 % der Gesamtfläche entspricht), läge die Grundmiete für die Untervermietung bei 500 CHF. Mit einem Aufschlag von 15 % für Möbel und WLAN liegt die endgültige Miete für den Lehrling bei 575 CHF. Ein unschlagbarer Preis auf dem Westschweizer Markt!

Seien Sie auch wachsam bezüglich der Standards für die Wohnfläche. Auf Bundesebene muss ein Einzelzimmer in der Regel mindestens 10 m2 gross sein, um als vollwertiges Zimmer zu gelten. Es gibt kantonale Besonderheiten: In Genf entspricht beispielsweise eine Fläche von 6 bis 9 m2 einer 'halben Zimmer'. Stellen Sie sicher, dass das angebotene Zimmer über ein Fenster, ausreichende Belüftung und eine angemessene Heizung verfügt, um Ihrem Mieter einen menschenwürdigen Komfort zu gewährleisten.

Steuern und praktische Tipps für ein erfolgreiches Zusammenleben

In steuerlicher Hinsicht ist es wichtig, die Schweizer Regeln nicht mit denen anderer Nachbarländer zu verwechseln. Im Gegensatz zu Frankreich, wo es unter bestimmten Bedingungen vollständige Befreiungen gibt, gibt es in der Schweiz keine automatische Befreiung für die Vermietung eines Zimmers beim Gastgeber. Die Einkünfte aus dieser Vermietung (oder Untervermietung) gelten als steuerbares Einkommen und müssen zwingend in Ihrer jährlichen Steuererklärung aufgeführt werden.

Die Schweizer Steuergesetzgebung ermöglicht es jedoch, diese Last zu mildern. Der Vermieter hat das Recht, einen Teil der mit diesem Zimmer verbundenen Betriebskosten abzuziehen. Zudem akzeptieren die kantonalen Steuerbehörden für ein möbliert vermietetes Zimmer im Allgemeinen die Anwendung eines Pauschalabzugs (oft auf 20 % der Mieteinnahmen festgelegt), um den Verschleiss des Mobiliars und den Unterhalt zu kompensieren. Wir empfehlen Ihnen, die genauen Sätze bei der Steuerverwaltung Ihres Kantons (Waadt, Genf, Neuenburg usw.) zu prüfen, um Ihre Steuererklärung zu optimieren.

Um ein harmonisches Zusammenleben zu garantieren, ist das Verfassen eines klaren Vertrags unerlässlich. Dieses Dokument sollte die Miethöhe, die Aufteilung der Nebenkosten, die zugänglichen Gemeinschaftsräume (Küche, Bad, Waschküche) und die Hausregeln (Lärmzeiten, Besuche, Reinigung) festlegen. Bei Roomlala stellen wir Ihnen Vertragsmuster und eine sichere Plattform zur Verwaltung der Zahlungen zur Verfügung, was Ihnen absolute Sorgenfreiheit bietet.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass angesichts der Krise bei der Unterkunft für Lehrlinge in der Schweiz 2026 jedes Zimmer zählt. Wenn Sie den Schritt wagen, leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau der Schweizer Berufsbildung und sichern gleichzeitig Ihr eigenes Budget. Warten Sie nicht darauf, dass die Behörden die Wundellösung finden: Der Schlüssel zur Wohnungsnot liegt vielleicht schon in Ihrer Wohnung. Schliessen Sie sich der Gemeinschaft der solidarischen Gastgeber auf Roomlala an und verwandeln Sie Ihren freien Raum in eine Zukunftschance für einen jungen Menschen!

Häufig gestellte Fragen

Faut-il l'accord du bailleur pour sous-louer une chambre en Suisse ?
Oui, l'article 262 du Code des obligations l'exige. Cependant, le bailleur ne peut refuser votre demande que pour des motifs précis, comme un refus de communiquer les conditions ou si vous réalisez un profit abusif sur le sous-locataire.
Doit-on payer des impôts sur les revenus de la location d'une chambre chez l'habitant en Suisse ?
Oui, les revenus locatifs en Suisse sont imposables et doivent être déclarés. Toutefois, vous pouvez appliquer une déduction forfaitaire (souvent de 20%) pour l'usure du mobilier si la chambre est louée meublée.
Quelle est la taille minimale légale pour louer une chambre en Suisse ?
Au niveau fédéral, une chambre doit faire au minimum 10 m2 pour être considérée comme une pièce à part entière. À Genève, une surface comprise entre 6 et 9 m2 est qualifiée de demi-pièce.
Puis-je faire un bénéfice en sous-louant une chambre à un jeune actif ?
Non, le loyer doit être strictement proportionnel à la surface occupée par rapport au loyer principal. La loi autorise seulement une majoration de 10% à 20% pour compenser la mise à disposition des meubles et d'équipements.

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