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Studienbeginn 2026 in der Schweiz: Der Boom des generationsübergreifenden Wohnens angesichts der Wohnungsnot

Von Claire Morel Zuletzt aktualisiert am 05/08/2026

Einen Wohnraum zum Semesterstart zu finden, war schon immer eine grosse Herausforderung, doch die Suche nach einer Unterkunft für Studierende in der Schweiz 2026 gleicht inzwischen einem echten Hürdenlauf. Angesichts der Inflation, stetig steigender Mieten und der Verknappung verfügbarer Studios in grossen Universitätsstädten stehen Studierende und ihre Familien oft ratlos da. Doch inmitten dieser beispiellosen Immobilienkrise keimt ein Lichtblick auf: Solidarität. Bei Roomlala beobachten wir einen echten Wandel im Lebensstil, bei dem generationenübergreifendes Wohnen und die Unterkunft beim Gastgeber nicht mehr als Notlösungen, sondern als nachhaltige, kostengünstige und zutiefst menschliche Lösungen angesehen werden. Eine Analyse des Trends, der die Landschaft der Unterkünfte für Studierende in der Schweiz zum Studienbeginn 2026 neu gestaltet.

Wohnungsknappheit in der Schweiz: Eine alarmierende Bilanz zum Semesterstart 2026

Die Lage auf dem Schweizer Immobilienmarkt war noch nie so angespannt. Laut den neuesten Statistiken, die von der Leitung des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO) bestätigt wurden, verschärft sich die Wohnungsknappheit in der Schweiz zum Semesterstart 2026 erheblich. Experten rechnen mit einer Fortsetzung dieser strukturellen Krise ohne schnelle Besserung in Sicht, insbesondere aufgrund des verlangsamten Neubaus von Wohnraum und des anhaltenden Bevölkerungswachstums in den urbanen Zentren.

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Die Zahlen sprechen für sich und verdeutlichen den Ernst der Lage. In den wichtigsten Universitätsstandorten des Landes haben die Leerwohnungsziffern kritische Werte erreicht, weit unter dem natürlichen Gleichgewichtsschwellenwert von schätzungsweise 1,5 %. In Genf stagniert diese Rate bei etwa 0,34 %, was die Suche nach einem einfachen Studio für junge Menschen mit begrenztem Budget nahezu unmöglich macht. In Zürich ist die Situation mit einer Rate von 0,48 % ebenso alarmierend, während Lausanne zwischen 0,4 % und 0,6 % schwankt. Für Studierende bedeutet dies oft, sich bei der kleinsten Wohnungsbesichtigung gegen Dutzende anderer Bewerber durchsetzen zu müssen.

Angesichts dieser Realität sind die Folgen für Studierende schwerwiegend: intensiver Stress vor Semesterbeginn, das Akzeptieren von unhygienischen oder überteuerten Wohnungen oder die Notwendigkeit, weit ausserhalb der Campus zu ziehen, was die täglichen Pendelzeiten erheblich verlängert. Diese Wohnungsnot wirkt sich direkt auf den akademischen Erfolg und die psychische Gesundheit der jungen Menschen aus. In diesem Kontext der Dringlichkeit gewinnen innovative und solidarische Alternativen, die auf der Optimierung bestehender Wohnflächen basieren, an Bedeutung.

Wir bei Roomlala sind überzeugt, dass die Lösung teilweise in den bereits gebauten Wohnungen liegt. Tausende Zimmer stehen leer in Wohnungen oder Häusern, die von älteren Menschen oder Familien bewohnt werden, deren Kinder ausgezogen sind. Diese ungenutzten Räume mit der studentischen Nachfrage zu verknüpfen, ist heute eine absolute Notwendigkeit, um den traditionellen Schweizer Mietmarkt zu entlasten.

Generationenübergreifende Wohngemeinschaft: Die solidarische Lösung, die überzeugt

Angesichts der Immobilienkrise etabliert sich die generationenübergreifende Wohngemeinschaft als eine zentrale und unmittelbare Antwort. Das Konzept ist einfach: Ein Senior (oder eine Familie) mit einem freien Zimmer nimmt einen Studierenden auf. Im Gegenzug für eine sehr moderate Miete oder gar kostenlos, verpflichtet sich der Studierende, eine beruhigende Anwesenheit zu bieten und einige kleine Dienste zu leisten. Es ist ein Modell, das auf gegenseitiger Hilfe, Respekt und Austausch basiert und immer mehr Schweizer anspricht.

Dieses Modell reagiert hervorragend auf ein doppeltes gesellschaftliches Problem. Einerseits bietet es Studierenden, die Schwierigkeiten haben, eine Unterkunft zu finden, ein günstiges, komfortables und sicheres Zuhause. Andererseits hilft es, die Isolation älterer Menschen zu durchbrechen – ein stilles Problem, das viele Senioren in der Schweiz betrifft. Das Zusammenleben bringt Leben ins Haus, fördert den generationenübergreifenden Austausch und ermöglicht es den Älteren oft, länger und unter besseren Bedingungen in ihrem eigenen Zuhause zu leben.

Das Programm 1h pro m² - Ein Studierender unter meinem Dach

Unter den Initiativen, die diese Begeisterung in der Schweiz perfekt veranschaulichen, ist das Programm '1h pro m² - Ein Studierender unter meinem Dach', das besonders im Kanton Genf aktiv ist und von Netzwerken wie Intergeneration.ch unterstützt wird, ein leuchtendes Beispiel. Das Prinzip dieses Programms ist genial und fair: Der Studierende profitiert von einem kostenlosen oder sehr günstigen Zimmer und widmet im Gegenzug eine bestimmte Anzahl von Stunden pro Monat (entsprechend der Fläche seines Zimmers) der Unterstützung seines Gastgebers.

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Wenn der Studierende ein 15 Quadratmeter grosses Zimmer bewohnt, verpflichtet er sich zu 15 Stunden Anwesenheit oder Hilfe pro Monat. Diese Stunden haben nichts mit medizinischer Pflege zu tun, sondern sind eher Momente des Austauschs oder täglicher Hilfeleistungen: gemeinsam essen, einkaufen gehen, den Senior in die Informatik einführen, den Garten pflegen oder einfach bei einer Tasse Tee plaudern. Dieser klare und vorab definierte Rahmen hilft, Missverständnisse zu vermeiden und garantiert eine gesunde Beziehung.

Bei Roomlala erleichtern wir den Zugang zu dieser Art von Vereinbarungen. Unsere Plattform ermöglicht es Gastgebern, ihre Erwartungen in ihrer Anzeige genau zu beschreiben, egal ob es sich um eine reine Vermietung gegen Miete oder eine Form des Dienstleistungsaustauschs handelt. Wir stellen sichere Messaging-Tools bereit, damit beide Parteien sich kennenlernen und ihre Kompatibilität sicherstellen können, bevor sie sich verpflichten.

Die konkreten Vorteile für Gastgeber und Mieter

Für Studierende, die sich für eine Unterkunft beim Gastgeber zum Semesterstart entscheiden, sind die finanziellen Vorteile enorm. In Städten, in denen ein Studio selten unter 1000 CHF pro Monat vermietet wird, kann man durch ein Zimmer beim Gastgeber für 400 bis 600 CHF (oder weniger bei erbrachten Dienstleistungen) sein Wohnungsbudget halbieren. Ausserdem sind in der Regel die Nebenkosten (Wasser, Strom, Internet) enthalten, was böse Überraschungen am Monatsende vermeidet.

Für den Gastgeber steht jenseits des finanziellen Aspekts, der eine Rente aufbessert oder Wohnkosten deckt, der menschliche Aspekt im Vordergrund. Zu wissen, dass abends jemand im Haus ist, vermittelt ein grosses Gefühl der Sicherheit. Es ist auch eine Gelegenheit, Erfahrungen weiterzugeben, die Kultur der jungen Generation zu entdecken und sich nützlich zu fühlen. Jedes Jahr entstehen so viele schöne Freundschaften durch dieses Zusammenleben.

Um den Erfolg dieses menschlichen Abenteuers zu garantieren, empfehlen wir immer, von Anfang an eine 'Wohncharta' zu erstellen. Dieses informelle Dokument, als Ergänzung zum Mietvertrag, legt die Regeln für das Zusammenleben fest: Zeiten, Nutzung gemeinsamer Räume (Küche, Bad), Lärmmanagement und Modalitäten für Einladungen von Freunden. Eine transparente Kommunikation ist der Grundstein für eine gelungene generationenübergreifende Wohngemeinschaft.

Unterkunft beim Gastgeber zum Semesterstart: Anleitung und rechtlicher Rahmen in der Schweiz

Einen Studierenden bei sich aufzunehmen, sollte gut geplant sein, besonders aus rechtlicher Sicht. Wenn Sie Mieter Ihrer Wohnung sind (was auf einen Grossteil der Bevölkerung in der Schweiz zutrifft), erlaubt Ihnen das Gesetz, ein Zimmer unterzuvermieten, jedoch unter strengen Bedingungen, die unbedingt eingehalten werden müssen, um Rechtsstreitigkeiten mit Ihrer Verwaltung oder Ihrem Vermieter zu vermeiden.

Gemäss dem Schweizer Obligationenrecht muss ein Mieter, der einen Teil seiner Wohnung untervermieten möchte, zwingend die vorherige Zustimmung seines Vermieters einholen. Seien Sie beruhigt: Der Vermieter kann diese Untermiete nur in sehr spezifischen Fällen verweigern: wenn Sie sich weigern, ihm die Bedingungen der Untermiete mitzuteilen, wenn diese Bedingungen im Vergleich zu Ihrem eigenen Mietvertrag missbräuchlich sind oder wenn die Untermiete für den Eigentümer wesentliche Nachteile mit sich bringt (z. B. eine Überbelegung der Wohnung).

Der kritischste Punkt betrifft die Festlegung der Miete. Das Schweizer Gesetz ist sehr deutlich: Die Untermiete darf in keinem Fall einen missbräuchlichen Gewinn für den Hauptmieter generieren. Die vom Studierenden geforderte Miete muss anteilig zur belegten Fläche im Verhältnis zur Gesamtfläche der Wohnung berechnet werden, zuzüglich eines angemessenen Anteils an den Nebenkosten (Strom, Heizung, Internet) und eines kleinen Aufschlags (in der Regel zwischen 10 und 20 %), falls das Zimmer möbliert vermietet wird.

Hier ein konkretes Anwendungsbeispiel: Stellen Sie sich vor, Sie mieten eine 100 m² grosse Wohnung in Lausanne für 2000 CHF pro Monat inklusive Nebenkosten. Sie möchten ein möbliertes 15 m² Zimmer an einen Studierenden untervermieten. Das Zimmer entspricht 15 % der Gesamtfläche, was 300 CHF Ihrer Grundmiete entspricht. Wenn man den Zugang zu den Gemeinschaftsräumen (Küche, Wohnzimmer, Bad) und die Wertminderung der Möbel hinzurechnet, ist eine Miete von 450 bis 500 CHF pro Monat als absolut legal und fair anzusehen. Bei Roomlala unterstützen wir Sie, indem wir Vorlagen für Mietverträge bereitstellen, die an die Schweizer Besonderheiten angepasst sind, um Ihr Vorgehen abzusichern.

Steuern und Sozialhilfe: Was Sie vor dem Anbieten wissen müssen

Der finanzielle Aspekt der Vermietung eines Zimmers beim Gastgeber bringt auch steuerliche und administrative Verpflichtungen mit sich, die nicht vernachlässigt werden sollten. In der Schweiz stellen Einnahmen aus der Vermietung oder Untervermietung eines Zimmers steuerpflichtiges Einkommen dar. Daher müssen diese gemäss den Richtlinien Ihres Kantons in Ihrer jährlichen Steuererklärung unter der Rubrik Immobilieneinkünfte oder sonstiges Einkommen angegeben werden.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Sie von diesen Einnahmen die mit dieser Vermietung verbundenen Kosten abziehen können (anteiliger Anteil Ihrer eigenen Miete, falls Sie Mieter sind, Unterhaltskosten, Wertminderung des Mobiliars). In den meisten Fällen, wenn Sie die Regel der Nicht-Missbrauchs-Gewinnerzielung einhalten, wird der steuerpflichtige Nettogewinn null oder sehr gering sein, was Ihre gesamte Steuerlast nicht wesentlich beeinflusst.

Ein wichtiger Punkt der Aufmerksamkeit betrifft Senioren, die Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV/IV beziehen. Es ist entscheidend zu wissen, dass Einnahmen aus der Vermietung eines Zimmers bei der Berechnung Ihres massgebenden Einkommens berücksichtigt werden können. Ein entgeltliches Zusammenleben könnte daher in einigen Fällen zu einer Kürzung Ihrer Ergänzungsleistungen führen. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich vor dem Start mit Ihrer kantonalen Ausgleichskasse in Verbindung zu setzen, um eine Simulation durchzuführen und die genauen Auswirkungen auf Ihre persönliche Situation zu prüfen.

Damit das Erlebnis reibungslos verläuft, ist es schliesslich unerlässlich, die Vereinbarung in einem schriftlichen Vertrag zu formalisieren. Dieser Vertrag sollte die Miethöhe, die enthaltenen Nebenkosten, die Mietdauer, die Kündigungsbedingungen und die Höhe der Mietkaution festlegen. Wenn Sie über eine vertrauenswürdige Plattform wie Roomlala gehen, profitieren Sie von einem sicheren Rahmen: Zahlungen werden online abgewickelt, die Profile der Studierenden werden überprüft, und wir stellen Ihnen alle notwendigen Dokumente zur Verfügung, damit Sie dieses schöne menschliche Abenteuer ganz entspannt zum Semesterstart 2026 beginnen können.

Häufig gestellte Fragen

Quelles sont les prévisions pour le logement étudiant en Suisse à la rentrée 2026 ?
La pénurie s'aggrave avec des taux de vacance locative très bas (0,34% à Genève, 0,48% à Zurich). L'Office fédéral du logement anticipe une poursuite de la crise, rendant la recherche de studios très difficile pour les étudiants.
Qu'est-ce que le programme 1h par m² en Suisse ?
C'est une initiative solidaire où un étudiant est logé gratuitement ou à très bas prix chez un senior, en échange de quelques heures d'aide hebdomadaire équivalentes à la surface de sa chambre (ex: 15h par mois pour 15m²).
Un locataire suisse a-t-il le droit de sous-louer une chambre à un étudiant ?
Oui, le droit suisse autorise la sous-location d'une chambre, à condition d'obtenir l'accord préalable du bailleur ou de la régie, et de ne pas réaliser de profit abusif sur le loyer demandé à l'étudiant.
Faut-il déclarer les revenus d'une chambre louée chez l'habitant aux impôts suisses ?
Oui, les revenus tirés de la sous-location ou de la location d'une chambre chez l'habitant doivent être déclarés. Les seniors percevant des Prestations Complémentaires (PC) doivent également vérifier l'impact de ce revenu auprès de leur caisse de compensation.

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